Satzakzent und Satzmelodie

Ein wunderbares Ausspracheseminar (Danke, Sandra) hat mich daran erinnert, wie gut man den Satzakzent und die Satzmelodie anhand einfacher Alltagsdialoge, kleiner Fabeln oder kurzer Märchen üben kann:

1. Alltagsdialoge finden sich in allen Lehrbüchern. Beispiel:
+ Lass uns doch wieder einmal essen gehen.
- Gern. Zum Inder?
+ Super Idee. Wie wäre es am Dienstag?
- Am Dienstag kann ich nicht. Aber am Mittwoch habe ich Zeit.
Mehr Dialoge mit Hörbeispiel im Praxisbuch Phonetik!
2. Viele Fabeln sind international bekannt, zum Beispiel: "Der Fuchs und der Rabe"
3. Ein recht einfaches Märchen zum Üben ist "Goldlöckchen und die drei Bären" (Praxisbuch Phonetik, Seite 6).

Und was ist nun der Satzakzent?
Es ist die Silbe in einer Äußerung, die am meisten betont wird. Sie wird lauter, höher/tiefer, langsamer, deutlicher gesprochen.
Und welche Silbe wird besonders betont? Lesen Sie mehr dazu im Praxisbuch Phonetik Wink

Die Satzmelodie zeigt insbesondere, wohin die Melodie am Ende von Sätzen oder bei Pausen im Satz geht: Nach oben, nach unten oder gleich bleibend. Lesen Sie den Dialog oben und überlegen Sie: Wo geht die Stimme nach unten, wo geht sie nach oben? Mehr Infos im Praxisbuch Phonetik ab Seite 22.

Viel Spaß beim Üben.